An die Besucher der SOK-Website

Peter ZbindenWir haben die schmerzliche Aufgabe, Sie über den Hinschied unseres Kopräsidenten Peter Zbinden zu informieren.
Er ist am 31. März 2014 friedlich eingeschlafen.

Bis auf weiteres wird die SOK von Kopräsident Filippo Leutenegger allein geführt.

Rechtschreibreform: Vom Pfusch in den Wirrwarr

Stefan Stirnemann

SOK und Reclam weisen einen Ausweg
Der sachkundige Journalist Dankwart Guratzsch findet in der Welt vom 15. November starke, das heisst die richtigen Worte; er schreibt unter dem Titel «Nichts als Pfusch» einleitend: «Die Rechtschreibreform ist krachend gescheitert. Die Regeln des Schreibens haben ihre Verlässlichkeit verloren. Es wird höchste Zeit, dem Wirrwarr ein Ende zu setzen.»

Welche Tatsachen stehen hinter diesem Werturteil? Bis ins Jahr 1996 hatten wir eine weitestgehend einheitliche und sprachrichtige, also voll zweckmässige Rechtschreibung. Dann haben die Bildungspolitiker der deutschsprachigen Länder mit einem zerstörerischen Eingriff, genannt Reform, die Einheitlichkeit und Sprachrichtigkeit aufgehoben; und die sind bis heute nicht wiedergewonnen.

Wo zeigt sich der Wirrwarr? Der Verlag Rowohlt gibt Harper Lees Klassiker «Wer die Nachtigall stört» gleichzeitig in zwei verschiedenen Rechtschreibungen heraus, als Taschenbuch herkömmlich, als Sonderausgabe nach der Neuregelung. Lesen wir im Taschenbuch herkömmlich: «Ich habe dem Lokomotivführer ’ne Zeitlang geholfen», so steht in der Sonderausgabe: «Ich habe dem Lokomotivführer ’ne Zeit lang geholfen». Das herkömmliche und sprachrichtige «neulich morgen» liest sich in der Sonderausgabe als «neulich Morgen». Mr. Tate, der sich im Taschenbuch schneuzt, muss sich in der Parallelausgabe schnäuzen. Hanser druckt Iwan Gontscharows «Oblomow» in der neuen und schönen Übersetzung Vera Bischitzkys in einer bemerkenswerten Mischung aus herkömmlicher Rechtschreibung und Neuregelung. Wer heute viel liest, kommt zwingend zum Schluss, dass die Rechtschreibung Nebensache ist. Dieser Zustand ist unhaltbar in einer Gesellschaft, die vom geschriebenen Wort lebt.

Ausweg aus dem Wirrwarr
Den Weg zu einer einheitlichen und sprachrichtigen Rechtschreibung weist die Schweizer Orthographische Konferenz (SOK) mit ihren Empfehlungen. An ihrer letzten Tagung, die am 27. Juni 2013 in den Räumen der NZZ stattfand, nahmen auch der Verlagsleiter und die Lektoratsleiterin des Reclam Verlages teil. Im Vorfeld der Tagung wurde bekannt, dass sich Reclam an die Empfehlungen der SOK hält.

Es ist bezeichnend für die Debatte, die in Deutschland zum Thema stattfindet, dass das «Börsenblatt», Fachmagazin der Buchbranche, den Entscheid unter dem Titel «Rechtschreibsturm im Wasserglas» sogleich zu verharmlosen versuchte. Der Reclam Verlag veröffentlichte eine wohltuend sachliche Mitteilung: «Für den Reclam Verlag war in seiner Verlagsgeschichte der Duden. Die deutsche Rechtschreibung niemals die verbindliche Instanz in Sachen Rechtschreibung. Reclam folgt nicht erst neuerdings den Empfehlungen der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK), sondern orientiert sich seit deren Konstituierung an ihnen, folgt diesen allerdings auch nicht in allen Punkten (was schon z. B. der schweizerischen Ermangelung des ß wegen nicht geht). Reclam stand und steht weiterhin der Rechtschreibreform kritisch-konstruktiv gegenüber und bleibt in letzter Instanz dem Willen seiner Autoren wie auch der historischen Schriftsprache der deutschsprachigen Klassiker verpflichtet.» Was bedeutet Reclams Entscheidung? Dass in modernen und massgeblichen Ausgaben und Reihen in den Schulen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sprachrichtige Schreibweisen wie die folgenden wieder üblich sind: greulich, im allgemeinen, die letzteren, heute morgen, die laut Neuregelung alle falsch sind. Was unternimmt der Rat für Rechtschreibung jetzt?

Hinweise
Die Welt – Börsenblatt – Reclam Verlag
Stefan Stirnemann ist Bündner Kantonsschullehrer, St. Gallen, und Mitglied der Arbeitsgruppe der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK)

Von den Kehllauten kindlicher Eidgenossen

Ein Märchen über Deutschland, die Reform der Rechtschreibung und die Schweizer Orthographische Konferenz  

von Stefan Stirnemann

Vor zweihundert Jahren veröffentlichten die Brüder Wilhelm und Jacob Grimm ihr Märchenbuch. Nicht nur Märchen sammelten sie aber, sondern auch Wörter; die vielbändige Sammlung trägt den schlichten Titel «Deutsches Wörterbuch». Der Märchenschatz und der Wortschatz des deutschen Brüderpaars freuen und nähren bis heute auch unsere Schweizer Ohren, Augen und Seelen, und auch bei uns zu Lande steht der Name Grimm in Ehren. Und was ist mit unserer Ehre? Wilhelm Grimm sagte, als er 1846 auf dem Germanistentag zu Frankfurt am Main seinen «Bericht über das Deutsche Wörterbuch» vortrug und dabei die verschiedenen Mundarten würdigte: «Zwischen den Kehllauten des Schweizers dringt das Naive seiner Worte um so lebhafter hervor.» Das war ernst und freundlich gemeint; doch Freundlichkeit, die von oben kommt, weckt ungute Gefühle bei dem, den sie ins Unten versetzt. Seht das putzige Gartenzwerglein, dem Deutschland irgendwas ins geflochtene Rückenkörblein legen kann, vor hundertfünfzig Jahren ein Schulterklopfen und heute – schauen wir auf unsere Zeit – eine verunstaltete Rechtschreibung, an der seit bald zwei Jahrzehnten gebastelt wird.

Wilhelm Grimms Wort ruft nach Antwort, und so sei ihm und seinem Bruder in ihrem Jubiläumsjahr ein Märchen erzählt. Wenn jemand in der Nähe ist und zuhören möchte, so verwehre ich es ihm nicht. Achtung, das Märchen beginnt.

In alten Zeiten, als das Fluchen noch geholfen, wenn auch nichts genützt hat, reformierten die Kultusminister Deutschlands die Rechtschreibung der deutschen Sprache, und ein scheues Alpentier – selten gesehen, noch seltener geschrieben – trat nicht mehr als Gemse, sondern als Gämse auf. Frage: Warum liessen die mächtigen Minister nicht auch Vater und Mutter zu Ältern umschreiben, sind sie doch von Berufs wegen die Älteren? Antwort: Weil im Raum der deutschen Sprache deutlich mehr Eltern als Gemsen leben und weil diese Eltern das Recht haben, Politiker abzuwählen, wenn sie Unfug anstellen. Von vornherein war also das politische Ziel, zwar etwas zu verändern, aber allzu groben und insofern gefährlichen Unfug zu meiden. Unfug freilich blieb genug: Es tut mir Leid, morgen Abend und morgen Früh, ich bin dir Spinnefeind, Trennungen wie beo-bachten und kons-truieren, ich will Blumen sprechenlassen, Spagetti, wohl bekannt (für wohlbekannt), wieder sehen (für wiedersehen), gräulich (für greulich)…

Unfug ist ein schwacher Ausdruck dafür, dass Wörter nicht mehr so geschrieben werden, wie sie gemeint sind. «Vereinfachung durch Systematisierung» lautete das Zauberwort, aber das eigentliche Zauberwort war das Wort Reform, denn wer es hört, ist sogleich bezaubert und kann sich nicht mehr wehren. In gleichem Sinne zaubermächtig war die Einführung der Unterscheidung von «alter» und «neuer» Rechtschreibung, denn wer bleibt beim Alten, wenn es das Neue gibt? «Sie wohnen, meine Dame, in einem reichlich alten Haus», sagte die Immobilienmaklerin nach liebenswürdigem Türklingeln, «heute wohnt man in neuen.» Wer wagt es da noch, nach scheinbar alten Regeln im allgemeinen zu schreiben und gestern nacht, obwohl die scheinbar neuen Schreibweisen im Allgemeinen und gestern Nacht aus dem tiefen neunzehnten Jahrhundert stammen? Wo Propaganda das Sagen hat, hat es die Wirklichkeit schwer.

Schrift als Sprache des Abwesenden

Halt, es scheint mir, dass mein Märchen müde macht und dass die Hörer schon schläfrig mit den Augen zwinkern. Flugs stelle ich ein aufweckendes Rätsel: Was bedeuten die Sätze Wir fahren Gut? Ich hoffe, Sie können wieder sehen, wenn wir uns wiedersehen? Der erste ist der wirksame Werbespruch eines Transportunternehmens, den zweiten gab einst Kurt Reumann, Redaktor der FAZ, dem Kultusminister Hans Zehetmair mit auf den Weg, als er ihn zur Rechtschreibreform befragte. Beide Sätze spielen mit Bedeutungen, und wer sie versteht, fühlt, warum wir Wörter gross oder zusammen schreiben. «Schrift», schrieb Sigmund Freud im Aufsatz «Das Unbehagen in der Kultur», «ist ursprünglich die Sprache des Abwesenden», und es kommt alles darauf an, dass der anwesende Leser klar und deutlich und ohne Verunsicherung aufnehmen kann, was der abwesende Schreiber ihm mitteilen will. Es sind gerade diese Königreiche des Schreibens, die Bereiche des Grossbuchstabens und des Zusammenschreibens, in denen die Kultusminister mit groben Pfoten alte Gleichgewichte störten und Ausdrucksmittel vernichteten. Sie haben sich an der deutschen Sprache vergriffen.

Aber ich merke, dass mir das Märchen nicht gelingen will. Hilft es, wenn ich eine Hexe aufbiete? Schon steht sie da, die Reformhexe, in ein gräuliches Schlottergewand mehr eingeschlagen als gekleidet und mit einem dudengelben Kopftuch tief in der Stirn. Der Aphoristiker Lichtenberg schrieb vor über zweihundert Jahren: «Es tun mir viele Sachen weh, die andern nur leid tun.» Die Hexe spuckte auf den Satz und kratzte ihn folgendermassen in ihr Hexen-Regelbuch: «Es tun mir viele Sachen weh, die andern nur Leid tun.» Als sie das grosse Leid schrieb, drückte sie die Feder, dass die schwarze Tinte spritzte, und lachte, weil dieser Grossbuchstabe so herrlich sinnlos war. Lacht sie heute noch, die Unholdin, nach siebenmal sieben Versuchen, die Schäden der Reform loszuwerden? Tatsächlich muss sie heute «Es tut mir leid» wieder richtig schreiben, aber das Reformbuch der verballhornten oder unverständlichen Sätze ist noch längst nicht abgearbeitet. Da die Hexe Bildung schätzt, liest sie die NZZ, und einen Satz aus einer Buchbesprechung, der in der NZZ natürlich richtig stand, verunstaltet sie heute im Sinne der Reform so: «Hilde Domin hat Recht und gut daran getan, eine erneute Zwischenbilanz der deutschsprachigen Nachkriegslyrik zu ziehen.» Als der Gymnasiallehrer Konrad Duden (1829–1911) die Rechtschreibung seiner Zeit sichtete und im Jahre 1880 in einem «Vollständigen Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache » zusammenstellte, war es ihm ein Anliegen, dass Gleiches gleich behandelt wird, dass z. B. Adverbien gleichmässig klein geschrieben werden. Diesem Anliegen wurde die wirklich neue Rechtschreibung, die Rechtschreibung des zwanzigsten Jahrhunderts, gerecht; mit Beginn der Reform im Jahre 1996 aber traten die deutschen Kultusminister diesen und andere Grundsätze über den Haufen. Und damit, du Hexe, du schlechte Dienerin schlechter Herrinnen und Herren, ab mit dir ins Gestrüpp des Waldes, wo du in deiner struppigen Verworrenheit hingehörst.

Am guten Ende eines Märchens wählt die kluge Prinzessin den Prinzen, und der vermeintlich tölpische dritte Sohn erfüllt die gestellte Aufgabe, weil er ein offenes Herz hat. Die Aufgabe lautet: Schreibe ohne Fehler glasperlenspiellesend! Die Lösung: Das Wort wird genau so geschrieben, wie Hermann Hesse es bildete. Als ihm der Zürcher Autor Rudolf Jakob Humm von einem Coiffeur berichtete, der sich für drei Franken monatlich von einem Buchhändler Bücher zum Lesen ausleihe und auch den Roman «Das Glasperlenspiel» gelesen habe, da freute sich Hesse über die «Erzählung von dem glasperlenspiellesenden Coiffeur»; das überlange Adjektiv macht mit einem kleinen Wortwitz das, was der Haareschneider tut, zu seiner stehenden Eigenschaft. Spaltet man es, im Geiste der Reform, nüchtern zu Glasperlenspiel lesend auf, geht dieser Sinn verloren. Wann verbuchen die Wörterbücher die Wörter wieder so, wie sie gebildet und verwendet werden, und schreiben sie so, dass man sie ohne Verunsicherung liest? Dann hätte das Märchen ein gutes Ende.

Was Praktiker und Sprachwissenschafter empfehlen

Viel ist dazu nicht nötig. Man verzichte auf Regeln, welche vielleicht einfach sind, aber die Sprachwirklichkeit verfehlen. Jacob Grimm sagte: «Diese Sprachkünstler scheinen nicht zu fühlen, dass es kaum eine Regel gibt, die sich steif überall durchführen lässt; jedes Wort hat seine Geschichte und lebt sein eigenes Leben.» So denkt auch die Schweizer Orthographische Konferenz (SOK), gegründet von Praktikern und Sprachwissenschaftern, um eine einheitliche und sprachrichtige Rechtschreibung wiederherzustellen. Die SOK-Empfehlungen finden immer mehr Anwender. Der Reclam-Verlag, der der Rechtschreibreform «kritisch-konstruktiv» gegenübersteht, orientiert sich seit längerem an ihnen.

Ist das Unternehmen SOK ein Zeichen schweizerischer Naivität? Ist es naiv zu glauben, dass sich der Staat von einem Zusammenschluss sachkundiger Bürgerinnen und Bürger auf die Sprünge helfen lässt? Nein. Es ist im Gegenteil naiv zu glauben, dass die staatlich verordneten Rechtschreibfehler Bestand haben können. Und dass der Bürger Verantwortung übernimmt, Fehler anpackt und nicht alles duldet, das ist das Wesen der Demokratie.

Als im Jahre 1837 der König von Hannover die Verfassung aufhob, verweigerten ihm Wilhelm und Jacob Grimm zusammen mit fünf Kollegen der Universität Göttingen den Gehorsam und steckten Entlassung und Verbannung ein. Heute geht es um unsere Sprache. Unsere?

Es wird noch anderswo als nur in Deutschland Deutsch gesprochen, gelesen und geschrieben, und wer, wenn er die deutsche Sprache hört, gleich eine Landesfahne hissen möchte, muss zuerst überlegen, welche. Die Sprache hält sich an keine Grenze und auch nicht an andere politische Vorgaben. Die Tatsachen, vor die die deutschen Kultusminister uns gestellt haben, sind nicht vollendet. Das Schlusswort, gerichtet an alle Gutmeinenden deutscher Sprache, habe Jeremias Gotthelf, auch einer der Schweizer vom kindlichen Kehllaut: «Dank heygit und tüet nüt zürne!» Das heisst in der deutschen Mutter-, Haupt- und Heldensprache: «So habet denn Dank und arbeitet mit der SOK zusammen!»

Stefan Stirnemann ist Philologe. Er ist Mitarbeiter am Thesaurus linguae Latinae (München), Mitglied der Arbeitsgruppe der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK) und Lateinlehrer an der Bündner Kantonsschule in Chur.

aus: Schweizer Monat 1009, September 2013

SOK-Tagung

Liebe SOK-Mitglieder,

sieben Jahre lang gilt der Kompromiss des Rates für Rechtschreibung ‒ es ist Zeit für eine neue Lagebeurteilung: Wie wird in den Medien, den Verlagen, den Verwaltungen und den Schulen geschrieben? In welchen Bereichen der Rechtschreibung hat sich das Regelwerk des Rates nicht bewährt?

Die Schweizer Orthographische Konferenz führt dazu eine Tagung durch:

«Was ist erreicht ‒ was bleibt zu tun?»

Donnerstag, 27. Juni 2013, 16‒18 Uhr
in den Räumen von NZZ Folio, Falkenstrasse 11, 8002 Zürich

15.30 Eintreffen und Kaffee
16:00 Begrüssung Dr. Daniel Weber, Redaktionsleiter NZZ Folio
Begrüssung Urs Breitenstein, SOK
Gedenken für Christoph Stalder und Jürg Amann
 16:10  Fachreferate:
1. Orthographische Verwahrlosung: eine Folge der Reform? (Prof. Dr. Rudolf Wachter, SOK)
2. Wo steht oder liegt die Rechtschreibung heute? (Stefan Stirnemann, SOK)
 16:45 Podium
«Die Rechtschreibreform: Kein Ruhmesblatt für Politik und Wissenschaft»
(Hans Zehetmair, Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung, im Mai 2013)
Leitung: Monika Schärer, KulturjournalistinTeilnehmer:
Dr. Christine Ruhrberg, Lektoratsleiterin, Philipp Reclam jun. Verlag
Dr. Daniel Weber, Redaktionsleiter NZZ Folio
Peter Müller, Sekretär des Verwaltungsrates der SDA
Gisela Meyer Stüssi, Vize-Präsidentin des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer, Dozentin für Fachdidaktik Uni Fribourg, PH Bern
 17:45 Aussprache und Beschlussfassung (zu den Anträgen siehe den Anhang)
Leitung: Prof. Dr. Rudolf Wachter, SOKEinladung zur nächsten SOK-Tagung und Schlusswort: Urs Breitenstein
 18:00 Apéro

Melden Sie sich bitte umgehend an, damit wir für Sie einen Platz reservieren und eine Tagungsmappe vorbereiten können. → Anmeldung

Mit freundlichen Grüssen
Die Kopräsidenten der SOK:

Leutenegger
Filippo Leutenegger
Verleger des Verlags neue-ideen.ch AG
Zbinden
Peter Zbinden
Präsident Sprachkreis Deutsch (SKD)

 

Anhang: Anträge für Aufträge an die Arbeitsgruppe:

  1. Die SOK bildet mit der Konferenz der Chefredaktoren und dem Verband Schweizer Medien eine erweiterte Arbeitsgruppe. Ziel: Grössere Einheitlichkeit der Rechtschreibung.
  2. Die erweiterte Arbeitsgruppe legt eine Probestrecke für ein SOK-Wörterbuch vor.
  3. Die SOK bietet dem Rat für Rechtschreibung die Zusammenarbeit an. Ziel: Die SOK-Empfehlungen werden ins Regelwerk des Rates eingearbeitet.
  4. Die SOK wendet sich an die Erziehungsdirektoren. Ziel: Der Schweizer Schülerduden gilt nicht mehr als Referenzwerk, die Schweizer Delegation des Rates für Rechtschreibung wird neu bestellt.
  5. Zeithorizont: bis Februar 2014 (Buchmesse Basel)