Tagung vom 13. November 2010

Ihre siebte Tagung führte die SOK am 13. November 2010 im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel durch. Dabei erhob die SOK Anspruch auf einen Sitz im Rat für deutsche Rechtschreibung. Er sei begründet, weil die SOK sich in den letzten Jahren als orthographisches Kompetenzzentrum in der Schweiz etabliert habe und ihre Empfehlungen vom Verband Schweizer Presse und von der Chefredaktorenkonferenz unterstützt würden. An der Tagung stellte die SOK ihren neuen «Wegweiser zu einer einheitlichen und sprachrichtigen deutschen Rechtschreibung» vor, eine kompakte Einführung in die Empfehlungen der SOK. Die SOK führte in Basel auch eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Raphael Zehnder (DRS2aktuell) durch mit Jürg Dedial (NZZ), Christoph Eymann (Regierungsrat Basel-Stadt), Ludwig Laher (österreichischer Schriftsteller, Mitglied des Rechtschreibrats) und Prof. Rudolf Wachter (Sprachwissenschaftler, Arbeitsgruppe SOK). Laher stellte den Vertrag vor, mit dem die österreichischen Autoren erreichten, dass ihre Texte in Schulbüchern nicht einfach an amtliche Normen der Rechtschreibung angepasst werden dürfen. Der Vertrag hat Modellcharakter; dass er nötig ist, zeigt, wie prekär die gegenwärtige Lage ist.

Messejournal Seite SOK
Pressemappe
Wettbewerb
Einleitung zum Podium von Stefan Stirnemann

Bilder
Video der Podiumsdiskussion
Anzeige in den Schweizer Monatsheften

Pressemitteilung SOK
Wikipedia
Meldung SDA

Tagung vom 20. Mai 2010

Auf ihrer sechsten, in Zusammenarbeit mit dem Verein Medienkritik Schweiz durchgeführten Tagung vom 20. Mai 2010 im Zunfthaus zur Waag in Zürich stellte die SOK fest, dass die nach wie vor fehlende einheitliche und sprachrichtige Rechtschreibung zu grosser Unsicherheit bei Journalisten, Schülern, Studenten und zunehmend auch bei den Lehrern selbst führe. Unannehmbar sei, dass der für Schulen verbindliche Schülerduden zahlreiche nach neuer Rechtschreibung gültige herkömmliche Varianten unterschlage. Auch der Leitfaden der Bundeskanzlei enthalte noch zu viele Fehler. Einen Lichtblick gebe es in Österreich, wo die Autorinnen und Autoren in einem Vertrag mit den Schulverlegern erreicht haben, dass ihre Texte in Schulbüchern nicht ohne ihre Zustimmung an neue Normen angepasst werden dürfen. Die Autoren und Autorinnen der Schweiz (AdS) planen ein ähnliches Vorgehen.

Bilder

Vorschau DRS2 (Ton, 2,8 MB)
Pressemitteilung SOK
Bericht St. Galler Tagblatt
Bericht Stolz-Verlag

Tagung vom 4. Juni 2009

Auf ihrer fünften Tagung vom 4. Juni 2009 im Zunfthaus zur Waag in Zürich forderte die SOK die politisch Verantwortlichen in Bund und Kantonen in einer einstimmig verabschiedeten Resolution auf, die Rechtschreibreform am 1. August 2009 in den Schulen nicht notenwirksam werden zu lassen. Nationalrätin Dr. Kathy Riklin wies darauf hin, dass ihr Postulat vom September 2004, obwohl vom Bundesrat zustimmend beantwortet, noch immer nicht wunschgemäss erfüllt sei.

Kurzreferat Prof. Dr. Rudolf Wachter
Resolution

Bilder
Videos (Filippo Leutenegger, Stefan Stirnemann)

Pressemitteilung SOK
Meldung SDA (erschien in verschiedenen Zeitungen und Online-Portalen)
Bericht NZZ
Bericht St. Galler Tagblatt
Beitrag Schweizer Radio DRS (Text / Ton 2,1 MB)
Beitrag Radio Central (Ton 4,1 MB)
Bericht Stolz-Verlag
Bericht Walliser Bote

Tagung vom 31. Oktober 2007

Auf ihrer vierten Tagung vom 31. Oktober 2007 im Zunfthaus zur Waag in Zürich stellte die SOK ihre abschliessenden Empfehlungen zur Rechtschreibung vor. Unter anderem sollen die Tageszeiten wie heute abend entgegen der amtlichen Rechtschreibung klein geschrieben werden, beim Zusammentreffen von Ziffern und Buchstaben wie 19jährig soll kein Bindestrich gesetzt werden, und der Konjunktiv in wenn ich schriee soll durch ein zweites e markiert werden.

Rede Dr. Christoph Stalder
Präsentation Peter Müller
Resolution

Bilder
Videos (Filippo Leutenegger, Rudolf Wachter, Urs Breitenstein)

Pressemitteilung SOK
Meldung SDA
Bericht Walliser Bote
Bericht Stolz-Verlag